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Oldtimer TraktorenBearbeiten

von Helmut, Ferdinand & Lukas aus SchwabenheimSchrauber

Hier findet Ihr eine Beschreibung sowie Tips & Tricks zu unseren Traktoren

Das Forum zu diesem Traktor-Wiki


Unsere Homepage ist zu finden unter: www.traktor-schrauber.de


Unsere Traktoren Bearbeiten

Porsche

Porsche Diesel Super 308 (1960)

  • Dexheimer Allrad 222
  • Deutz D9006 Allrad "6 Zylinder F6L 912" 92PS
  • Eicher EKL15/II Bj. 1954 16PS
  • Eicher Tiger 2 EM235 Bj. 1965 32PS
  • Fendt GT225 Bj. 1961 25PS Motor AKD112Z MWM Zweizylinder luftgekühlt
  • Fendt F17W Bj. 1957 17PS Motor KD211Z MWM Zweizylinder Kühlung Wasser
  • Fendt F17L Bj. 1958 17PS Motor AKD311Z MWM Zweizylinder luftgekühlt
  • Ferguson TED Bj 1951 25PS
  • Ferguson TED Bj 1954 25PS
  • Fordson Dexta Bj 1964 35PS " 4 Zylinder Standard Benzin"
  • Fortschritt ZT300 Bj.1971 90PS
  • Güldner ABS10 Bj. 1956 "Wasserkühlung 22PS"
  • Hanomag Granit 501 E-S 48PS Bj.1969
  • IHC 844XL "80PS"
  • Holder ED II Bj.1952 "1 Zylinder Holder Zweitakt Diesel 10PS"
  • Holder ED II Bj.1955 "1 Zylinder Sachs Zweitakt Diesel 10PS"
  • Lanz D2416 Bj. 1960 24 PS "1 Zylinder Zweitakt Diesel"
  • MAN 4R2 Allrad Bj. 1960 40PS
  • Massey-Ferguson MF35 Bj. 1964 "3 Zylinder Perkins Diesel"
  • Massey-Ferguson MF35 Bj. 1958 "4 Zylinder Standard Diesel"
  • Massey ferguson MF133 35PS
  • Massey Ferguson MF135 45PS
  • Porsche Diesel Super 308 Bj.1960 38PS
  • Schlüter SL15 Bj.1960 15PS luftgekühlt

Wikipedia Informationen zu diesen Traktoren Bearbeiten


Etwas Geschichte Bearbeiten


Der Erfinder
Greyfergie

Ferguson TED Bj.1951

Harry Ferguson (1884 - 1960), ein genialer Erfinder

Harry Ferguson leitete mit seiner revolutionären Dreipunktkupplung, mit deren Hilfe Traktor und Arbeitsgerät als ganzheitliches System funktionieren, einen bedeutenden Wandel im Bereich der Traktorentechnik ein.

Auf die eine oder andere Art nutzen heute so gut wie alle Traktoren dieses einzigartige System.

grey fergie Bearbeiten

Der kleine, graue Ferguson (grey fergie) gilt heute noch als große Errungenschaft der britischen Schlepperhistorie und letztlich auch international, zur Legende der Landwirtschaft.Zwischen 1946 und 1956 liefen die durch Benzin- oder Dieselaggregat

mit 23 bzw. 25 PS starken Ferguson's 517.649 mal in England vom Band.


Der Name Massey Ferguson Bearbeiten

Massey Ferguson (Wikipedia)

Der Name Massey Ferguson entstand 1958 als Kurzbezeichnung des Namens Massey-Harris-Ferguson.

Das Unternehmen wurde 1953 im Anschluss an die Fusion der bekannten nordamerikanischen Firma Massey Harris mit der englischen Firma Harry Ferguson Limited gegründet.

Die Geschichte von Massey Harris geht bis in das Jahr 1847 zurück, als Daniel Massey einen Produktionsbetrieb ins Leben rief, der einfache landwirtschaftliche Geräte in Newcastle, Ontario, Canada, herstellte. Ein Jahrzehnt später errichtete Alanson Harris – gleichfalls in Ontario – eine Gießerei für die Fertigung und Reparatur landwirtschaftlicher Geräte.

Massey und Harris entwickelten sich unabhängig voneinander zu überragenden Herstellern von Erntemaschinen und 1891 fusionierten die bis dahin komkurrierenden Firmen schließlich. Das neue Unternehmen produzierte 1938 den weltweit ersten kommerziell erfolgreichen selbstfahrenden Mähdrescher.

Massey-Harris und Harry Ferguson fusionierten im Jahr 1953. Beider Kenntnisse in Bezug auf Erntemaschinen und Traktoren flossen zusammen, was zur Entwicklung eines der weltweit leistungsfähigsten landwirtschaftlichen Unternehmens führte.

1995 wurde Massey Ferguson von der US-amerikanischen AGCO Corporation übernommen.


Ferguson in der Antarktis Bearbeiten

Mf polar

Dieser Ferguson war 1958 in der Antarktis unterwegs

1958 gelang die erste Durchquerung der Antarktis. Die „Commonwealth-Trans-Antarctic-Expedition“ unter der Leitung von Vivian Fuchs und dem Mount Everest Bezwinger Sir Edmund Hillary durchquerte die Antarktis vom Wedell-Meer über den Pol zum Ross-Eisschelf. Statt Hundeschlitten oder Skiern nutzten sie umgebaute Traktoren. Um die Erforschung der Antarktis weiter voranzutreiben, wurde 1957 das Internationale Geophysikalische Jahr ausgerufen (IGY). In einer 18-monatigen Periode stand bis Ende 1958 neben der Weltraumforschung vor allem die Antarktis im Mittelpunkt der internationalen wissenschaftlichen Aktivitäten. 40 wissenschaftliche Stationen entstanden, 67 Länder beteiligten sich an Forschungsprojekten auf dem eisigen Kontinent. Die Bemühungen der Wissenschaftler mündeten auch in einen einzigartigen politischen Erfolg, den Antarktisvertrag.



Diese Traktoren waren "Grey Fergies" Fergusons
Ohne Reparatur leistete 1954 zum Beispiel ein Ferguson TEA, als "Mädchen für ALLES" , 565 Betriebsstunden beim Bau der "Mawson Station".

Das Kühlwasser bestand aus 50% Glycol und das Öl für Motor und Hydraulik war SAE5. Der Fergie war immer ohne Schutz dem Wetter ausgesetzt, nur die Batterie wurde ausgebaut, wenn er nicht gebraucht wurde.


Im Jahr 2006 waren es 50 Jahre Bearbeiten

Im Oktober 1956 löste der FE-35 den kleinen grauen "grey fergie" Ferguson TE-20 ab. Der grey fergie war einer der erfolgreichsten Traktoren aller Zeiten und wurde, alleine nur in England, 517649 mal produziert.

Aus dem FE-35 wurde der Massey Ferguson MF35.


VANGUARD Standard Motor Bearbeiten

MorganMotor

Vanguard Phase II 2088 ccm ohv 4-Zylinder Baujahr 1953-1955

Frage

Was hat der Benzin-Motor im Ferguson "Grey Fergie" gemeinsam mit einem Morgan Plus 4 Sportwagen?


Antwort

Den Vierzylinder-Viertakt-Benzinmotor gebaut von der Standard Motor Company


Der Morgan Plus 4 und der Ferguson "Grey Fergie" haben den gleichen Motor.

Dieser Motor wurde auch in der Standard VANGUARD Limosine oder im Triumpf Roadster verbaut.


Etwas Ferguson und Standard Motor Geschichte Bearbeiten

Es schien eine Laune des Schicksals zu sein, die Sir John Black dann mit dem irischstämmigen Traktor-Tycoon Harry Ferguson zusammenbrachte. Dieser hielt zu jener Zeit gerade Ausschau nach einem geeigneten Gelände, wo er seine Maschinen bauen konnte. Sir John schloss mit ihm ein sehr wichtiges Geschäft ab: Standard würde die Fabrik an der Banner Lane pachten und sie wieder so aufrüsten, dass man dort Fergusons Maschinen bauen konnte. Vorläufig wollte man den neuen Traktor mit vorhandenen Continental-Motoren ausstatten. Standard würde jedoch an den Motoren weiterarbeiten, damit sie nicht nur für Traktoren geeignet wären, sondern ebenso für die Nachkriegsautos, die Standard selbst noch bauen wollte. Dafür entwickelte man den berühmten 4-Zylinder-Wetliner-Motor. Die Traktorenmontage begann 1946, jedoch kamen die ersten Modelle mit Standard-Motoren nicht vor 1948 heraus. In den ersten Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg ließ Standard zwei Familienwagen aus der Vorkriegszeit auferstehen: das winzige Standard-8hp-Modell und das Standard-12hp-Modell von mittlerer Größe, das auch mit einem 1,8-Liter-Motor zu haben war. Die ersten Nachkriegswagen von Standard mit neuem Design trugen noch das Firmenkennzeichen von Triumph, so der 1800 Roadster und der 1800 Saloon. Beide besaßen das gleiche röhrenförmige Chassis und das gleiche 14hp-Fahrgestell von Standard, sie unterschieden sich nur im Karosserie-Styling.

Dies war nur eine vorübergehende Lösung, da Standard bereits in die Entwicklung eines vollkommen neuen Nachkriegswagens eingestiegen war. Es war das schon 1947 angekündigte Vanguard-Modell, das erst im Sommer 1948 in den Verkauf gehen konnte. Hier kam nun der neue Wetliner-Motor in seiner 2088-cm3-Ausführung zum Einsatz. Innerhalb nur eines Jahres waren bei Standard alle Relikte aus der Vorkriegszeit von den Montagebändern verschwunden, und der neue Motor wurde nun auch in die Modelle 2000 Roadster und 2000 Saloon eingebaut. Beide Modelle führten noch das Firmenzeichen von Triumph, später hießen sie Renown.


Die Eicher Story Bearbeiten


Firmengeschichte  Link zu Eicherfreunde Türkenfeld e.V.



Der Eiserne GustavBearbeiten

Eine Traktorgeschichte aus Aspisheim. (Ein Ort in Rheinhessen)



 

Technische Information Bearbeiten

Ferguson Seriennummern von 1946 bis 1956 Bearbeiten

Die folgende Tabelle beschreibt die englische Ferguson Produktion.

Informationen zu Ferguson (grey fergie) Seriennummer, Baujahr und Jahresproduktion


Ab Nummer Bis Nummer Baujahr Jahresproduktion
1 315 1946 314
316 20894 1947 20578
20895 77772 1948 56877
77773 116461 1949 38688
116462 167836 1950 51374
167837 241335 1951 73498
241336 2310779 1952 69443
310780 367998 1953 57218
367999 428092 1954 60093
428093 488578 1955 60485
488579 517651 1956 29072


Technische Veränderungen

Bis Seriennummer #200000 wurde das 6 Volt System verwendet danach wurde auf 12 Volt umgestellt.

Die Zylinderbohrung wurde ab Seriennummer #172501 von 80mm auf 85mm erhöht


Ab 1956 wurde der grey fergie von den FE35 Modellen, die dann zu MF35 wurden, abgelöst.


TEA20 Ferguson Schaltbild Bearbeiten

TEASchaltbild

Schaltbild TEA20


Die elektrische Grundschaltung

eines TE Ferguson Benzin Traktors für die Funktionen:

Zündung, Lichtmaschine und Anlasser.



Wasserpumpe Güldner Bearbeiten

Wasserpumpe

Wasserpumpe



Die Wasserpumpe ist aus dem Güldner ABS 22PS (Haifischmaul)

Beispiel einer Reparatur wie sie bei diesen alten Traktoren immer wieder anfällt.

Im Rahmen einer Restaurierung versuchen wir zuerst alle Reparaturen durchzuführen um den Traktor in einen technisch einwandfreien Zustand zu setzen.

Schaufelrad

Schaufelrad Wasserpumpe



Diese Wasserpumpe erhielt folgende Neuteile:

  • Schaufelrad mit Welle
  • Gleitringdichtung mit Mitnehmer
  • Kugellager 2 St.
  • Dichtung


Damit es dicht wird, wurde der Gleitring im Gehäuse plangedreht.



So sieht das Schaufelrad einer Wasserpumpe nach mehreren Jahren aus wenn nur Wasser ohne Zusatz verwendet wurde


Lichtmaschine Gleichstromgenerator Bearbeiten

Hier nun etwas zu Gleichstromlichtmaschinen



Klemmenbezeichnung Bearbeiten

Eine Klemmenbezeichnung ist in der Kraftfahrzeugelektrik eine Hilfszahl, um das Anschließen von Leitungen, aber auch die Fehlerdiagnose mithilfe eines Schaltplans im Kraftfahrzeug zu vereinfachen.

Klemmenbezeichnung



Bremslicht an Traktoren Bearbeiten

Brauche ich an einem Traktor Bremslichter?Bearbeiten

Die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) beantwortet diese Frage, aber nicht direkt.

Der § 53 regelt Schlussleuchten, Bremsleuchten, Rückstrahler.

dort finden wir dann auch: Bremsleuchten sind nicht erforderlich an

  1. Krafträdern mit oder ohne Beiwagen mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 50 km/h,
  2. Krankenfahrstühlen,
  3. Anhängern hinter Fahrzeugen nach den Nummern 1 und 2 und
  4. Fahrzeugen mit hydrostatischem Fahrantrieb, der als Betriebsbremse anerkannt ist.

Damit habe ich aber noch keine Antwort.

Die Antwort findet sich im §72

§ 72 Inkrafttreten und Übergangsbestimmungen.

Dort finden wir die Änderung zu § 53 Abs. 2 Satz 1

§ 53 Abs. 2 Satz 1 (Bremsleuchten an Krafträdern mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 50 km/h sowie an anderen Kraftfahrzeugen mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 25 km/h und ihren Anhängern)

tritt in Kraft am 1. Januar 1988 für die von diesem Tage an erstmals in den Verkehr kommenden Kraftfahrzeuge

Die Antwort ist also:

Ist mein Traktor nicht schneller als 25 km/h, dann brauche ich keine Bremslichter.

Es ist aber auf jeden Fall ratsam, einen Traktor mit Bremslichter auszustatten.



Zündkerzen Bearbeiten

Welche Zündkerzen kann ich für den Ferguson TED verwenden?

Wir verwenden die BERU ultra 14-7CU und NGK B6ES

Natürlich passen auch andere, aber es sollten immer Zündkerzen mit langem Gewinde sein.

Beispiel: Kerzen aus einem VW Polo 6N, 1,0L, 50 PS, Bj. 97.


Traktorheber Bearbeiten

Ferguson-jack

Ferguson Hebevorrichtung



Ja ein alter Ferguson Traktor,

wie der "grey fergie",

kann sich zum Reifenwechsel selbst hochheben.


Mit einer Vorrichtung, anstelle der Ackerschiene, geht das.


Eicher ED1 Ölauffüllmenge Bearbeiten

Eicher

EKL15/II Bj.1954

Technische Mitteilung vom 31.1.1957

Betr.: Änderung der Ölauffüllmenge im Motorengehäuse bei den luftgekühlten Einzylinder-Diesel-Motoren

Type ED 1, ED 1b, ED 1d und ED 1e.
1.) Aufgrund der letzten Betriebserfahrungen wird ab Motor Nr. 25524 serienmäßig die Ölauffüllmenge von 7 Ltr. auf 5,5 Ltr. verringert.
Da beim Ablassen der gebrauchten Öle das Öl vom Kurbelgehäuse und vom Schmierölfilter abzulassen ist, ist die ganze Ölmenge (5,5 Ltr.) ins Kurbelgehäuse zu füllen.
2.) Bei Motoren älterer Bauart bzw. unter Motor Nr. 25524 empfiehlt es sich ebenfalls die Ölauffüllmenge auf 5,5 Ltr. zu reduzieren. Der alte Ölmeßstab kann weiter verwendet werden, wenn gemäß beiliegender Skizze beachtet wird, daß die jetzige obere Marke für den Höchststand hinfällig ist. Die bisherige Marke für den niedrigsten Ölstand ist dann für den höchsten Ölstand gültig. Der Ölstand darf nicht tiefer als das Ende des Ölmeßstabes fallen, d.h. das Ende des Messstabes ist zugleich der niedrigste Ölstand.

Betr.: Verringerung der Ölwechselzeit

Die Zeitspanne von Ölwechsel wird bei der neuen Ölauffüllmenge von 5,5 Ltr. auf 100 Betriebsstunden (statt 150) gekürzt. Die Einhaltung von 100 Stunden oder weniger ist besonders w i c h t i g!


Gebr.Eicher Forstern 31.1.1957


Anhängersteckdose Bearbeiten

Anhängersteckdose

Belegung einer 7 poliger Anhängersteckdose

Ist die Steckdose mal angeschlossen wird die Funktion erst mit dem anhängen eines Anhängers geprüft.

Daher ist es nicht schlecht eine Möglichkeit zum prüfen der Steckdose zu schaffen.


Anhaenger-test

Prüfvorrichtung für den Anhängeranschluss

Beispiel unserer Prüfvorrichtung zum Überprüfen des elektischen Anhängeranschlußes

Die Kabel Blau (Nebelschlussleuchte) und Rot (Bremslicht) sind nicht angeschlossen.

Simulation 2 Kammer Lampen

Bremslicht auf Blinkerbirnen.




Scheinwerfer mit BILUX Lampe Bearbeiten

Biluxstecker

BILUX Steckeranschluss

Scheinwerfer mit BILUX oder H4 Lampen anschließen.




Torpedosicherungen Bearbeiten

Farbcode

Farbkodierung von Torpedosicherungen

Die alten Traktoren haben noch diese Torpedosicherungen

Was bedeutet die Fabe?

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